Cyberangriffe auf KMU nehmen zu – und viele Unternehmen wissen nicht einmal, welche Schwachstellen in ihrer IT-Infrastruktur existieren. Vulnerability Management schliesst diese Lücke systematisch.
Warum Schwachstellenmanagement für KMU unverzichtbar ist
Die Zeiten, in denen nur Grossunternehmen Ziel von Cyberattacken waren, sind vorbei. Automatisierte Angriffstools scannen das gesamte Internet nach verwundbaren Systemen – unabhängig von der Unternehmensgrösse. Ein nicht gepatchter Exchange-Server, eine veraltete WordPress-Installation oder ein offener RDP-Port genügt.
Vulnerability Management bedeutet, diese Schwachstellen systematisch zu identifizieren, zu priorisieren und zu beheben. Es geht nicht darum, einmalig einen Scan durchzuführen, sondern um einen kontinuierlichen Prozess:
- Erkennung – Automatisierte Scans identifizieren Schwachstellen in Netzwerken, Webapplikationen und Systemen
- Bewertung – Jede Schwachstelle wird nach Schweregrad und Ausnutzbarkeit priorisiert
- Behebung – Gezielte Massnahmen schliessen die kritischen Lücken
- Verifizierung – Nachscans bestätigen, dass die Massnahmen wirksam waren
Die Herausforderung für Schweizer KMU
Traditionelle Vulnerability-Management-Lösungen wie Nessus oder Qualys sind für Grossunternehmen konzipiert: komplex in der Einrichtung, teuer in der Lizenzierung (CHF 4’000-5’000+ pro Jahr) und ausschliesslich in englischer Sprache verfügbar. Für ein Schweizer KMU mit 20-200 Mitarbeitern sind diese Tools oft überdimensioniert.
Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck. Das neue Schweizer Datenschutzgesetz (nDSG) verlangt angemessene technische Massnahmen zum Schutz von Personendaten. Regelmässige Schwachstellenscans gehören heute zum Mindeststandard der IT-Sicherheit.
ExposIQ: Vulnerability Management aus der Schweiz
Mit ExposIQ haben wir eine Plattform entwickelt, die Enterprise-Funktionalität für KMU zugänglich macht. Die wichtigsten Merkmale:
- 35 Scan-Engines – Von Netzwerk-Scanning über Web Application Security bis hin zu CVE-Exploit-Validierung
- Über 64’000 CVE-Regeln – Umfassende Abdeckung bekannter Schwachstellen
- 112 Exploit-Validierungsmodule – Prüfung, ob Schwachstellen tatsächlich ausnutzbar sind (Log4Shell, ProxyShell, Spring4Shell u.v.m.)
- Schweizer Hosting – Alle Daten bleiben in der Schweiz, nDSG-konform
- 4 Sprachen – Berichte und Benutzeroberfläche auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch
- Ab CHF 99/Monat – Ein Bruchteil der Kosten traditioneller Enterprise-Lösungen
Was ExposIQ scannt
Die Plattform deckt die gesamte Angriffsfläche eines Unternehmens ab:
- Externe Infrastruktur: Ports, Services, SSL/TLS, DNS
- Webapplikationen: OWASP Top-10 (SQLi, XSS, SSRF), veraltete Bibliotheken, WordPress-Sicherheit
- Interne Netzwerke: Via Agent auf Windows, Linux und macOS
- OSINT: Shodan, Censys, VirusTotal für die Aussensicht auf Ihre Infrastruktur
Compliance und Reporting
ExposIQ generiert Berichte, die sowohl für die Geschäftsleitung als auch für technische Teams nützlich sind: Executive Summaries mit Risikobewertung, detaillierte technische Reports mit Behebungsempfehlungen und Compliance-Nachweise für nDSG und FINMA. Der Export erfolgt als PDF, HTML, CSV, JSON oder Excel.
IT-Dienstleister profitieren zusätzlich von White-Label-Berichten, die sie unter eigenem Branding an ihre Kunden weitergeben können.
Fazit
Schwachstellenmanagement ist keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Mit ExposIQ steht Schweizer KMU eine Lösung zur Verfügung, die professionell, bezahlbar und lokal ist. Wer seine IT-Sicherheit ernst nimmt, sollte wissen, wo die Lücken sind – bevor es jemand anderes herausfindet.
Mehr Informationen: exposiq.ch